00:00:00: Herzlich willkommen in dieser neuen Podcast-Folge, so schön dass du heute wieder mit dabei bist.
00:00:05: Heute möchte ich eine etwas anderes Folge mit dir teilen und zwar nicht über einzelne Beziehungssituationen, nicht über einen bestimmten Konflikt sondern über die Dinge, die mir in meiner parapäutischen Arbeit mit Menschen immer wieder begegnen.
00:00:22: Viele Menschen kommen in meine Praxis, online oder in meine praxis.
00:00:25: In Hamburg mit Fragen wie Warum gerate ich immer wieder in ähnliche Beziehungen?
00:00:30: Warum fällt es mir so schwer, Grenzen zu setzen?
00:00:34: Warum habe ich solche Angst verlassen zu werden?
00:00:37: Warum verliere ich mich immer wieder an Beziehung selbst?
00:00:40: Warum weiß ich eigentlich was mir nicht gut tut und bleibe trotzdem?
00:00:45: Und genau diese Fragen zeigen unsere Beziehungsmuster entstehen nicht zufällig.
00:00:50: Sie haben eine Geschichte.
00:00:52: Sie erzählen etwas über unsere Bedürfnisse, unsere Erfahrungen und darüber wie wir gelernt haben mit Nähe- und Verletzlichkeit umzugehen.
00:01:01: Heute möchte ich sieben Erkenntnissen mit dir teilen.
00:01:21: bestimmte Situationen, wie wiederholend Vertrautes.
00:01:26: Unser Nervensystem orientiert sich nicht immer daran was gut für uns ist – es orientiert auf daran was bekannt ist.
00:01:35: Deshalb können Menschen manchmal in Beziehungen landen die sich emotional vertraut anfühlen obwohl sie gleichzeitig schmerzhaft sind!
00:01:45: Der erste Schritt zur Veränderung sich dafür zu verurteilen, sondern zu verstehen.
00:01:50: Warum fühlt sich dieses Muster für mich vertraut an?
00:01:55: Erkenntnis Nummer zwei Deine Bedürfnisse sind nicht zu viel.
00:02:02: Viele Menschen haben gelernt ihre Bedürfenisse kleinzumachen.
00:02:05: Sie denken ich bin zu empfindlich Ich brauche zuviel näher!
00:02:09: Ich sollte weniger erwarten.
00:02:11: Doch Bedürfnisse nach Nähe, Sicherheit, Wertschätzung und Verbindung sind keine Schwäche.
00:02:19: Sie gehören zu unserem Menschsein dazu!
00:02:22: Die entscheidende Frage ist nicht habe ich Bedürfenisse?
00:02:26: Sondern kann ich meine Bedürfinisse wahrnehmen und gesund ausdrücken?
00:02:31: Viele Menschen müssen in der Therapie erst mal wieder lernen sich selbst ernstzunehmen.
00:02:38: Erkenntnis Nummer drei Angst ist nicht immer ein Zeichen dafür, dass etwas falsch ist.
00:02:46: Viele Menschen interpretieren ihre Gefühle sehr schnell!
00:02:51: Wenn sie Angst haben, verlassen zu werden, denken Sie diese Beziehung ist wahrscheinlich nicht richtig.
00:02:57: Wenn sie Zweifel haben, denken sie ich liebe vielleicht nicht genug.
00:03:02: Doch Gefühlen sind erstmal Informationen – sie sind keine Beweise.
00:03:10: kann aus der aktuellen Situation entstehen, aber sie kann auch mit früheren Erfahrungen verbunden sein.
00:03:17: Deshalb ist eine wichtige therapeutische Frage was passiert gerade wirklich und was wird vielleicht durch Erfahrungen aktiviert?
00:03:30: Erkenntnis Nummer vier Selbstwert entsteht nicht dadurch dass jemand dich auswählt.
00:03:39: Viele Menschen hoffen unbewusst, wenn mich jemand genug liebt werde ich mich endlich sicher fühlen.
00:03:48: Und natürlich tut es gut geliebt zu werden – das ist menschlich!
00:03:53: Aber ein stabiler Selbstwert entsteht nicht ausschließlich durch die Bestätigung eines anderen Menschens.
00:04:01: Er entsteht durch die Beziehung zu dir selbst Durch die Fähigkeit dich ernst zu nehmen Dich zu schützen Deine Grenzen wahrzunehmen und zu wahren, und dir selbst mit Wertschätzung zu begegnen.
00:04:18: Eine Beziehung kann dein Zuhause sein – aber sie sollte nicht der einzige Ort sein an dem du deinen Wert suchst.
00:04:29: Erkenntnis Nummer fünf Grenzen sind kein Zeichen von fehlender Liebe.
00:04:36: Viele Menschen haben Angst vor Grenzen.
00:04:40: Sie verbinden Grenzen mit Ablehnung, mit Streit, mit Egoismus.
00:04:46: Doch gesunde Grenzen schaffen nicht weniger Nähe – sie ermöglichen häufig erst echte Nähe!
00:04:55: Denn wenn du ständig über deine eigenen Grenzen gehst, entsteht irgendwann Erschöpfung, Frustration oder innerer Rückzug.
00:05:03: Eine Beziehung in der du dich selbst verlieren musst ist keine sichere Verbindung.
00:05:13: Erkenntnis Nummer sechs Heilung bedeutet nicht, nie wieder getrigger zu sein.
00:05:22: Das ist ein wichtiger Punkt für mich.
00:05:24: Heilung bedeutet nicht, Nie wieder getrickert zu sein.
00:05:29: Genau das ist nämlich häufig ein Irrtum.
00:05:31: Wenn ich geheilt bin habe ich keine Ängste mehr.
00:05:36: Wenn ich geheilt bin oder nur hart genug an mir gearbeitet habe, dann bin ich nicht mehr geträgert.
00:05:42: Doch genau darum geht es nicht!
00:05:45: Ey wir bleiben Menschen – Wir werden weiterhin verletzt sein können.
00:05:50: Wir werden weiterhin Unsicherheiten erleben.
00:05:53: Der Unterschied ist, wir reagieren bewusster.
00:05:58: Wir verstehen uns besser.
00:06:01: Wir können anders mit unseren Gefühlen umgehen.
00:06:05: Heilung bedeutet nicht, nichts mehr zu fühlen.
00:06:09: Heilung bedeutet sich selbst auch in schwierigen Momenten heilen zu können.
00:06:16: Ich glaube dazu nehme ich noch mal eine extra Podcast Folge auf Vor allen Dingen weil sich neulich eine klientin von mir Eine ehemalige Klientin Von mir genau dieses Thema gewünscht hast Wenn du das jetzt hörst?
00:06:30: Ich habe es nicht vergessen!
00:06:31: Ich hätte dazu nochmal eine extra podcast Folge aufnehmen.
00:06:35: So, Erkenntnis Nummer sieben und damit die letzte Erkenntniss, die ich dir heute mitgeben möchte.
00:06:42: Veränderung beginnt mit Verständnis nicht mit Selbstkritik.
00:06:49: Viele Menschen kommen zu mir in die Therapie online oder meine Praxis in Hamburg und sind wahnsinnig hart mit sich selbst!
00:06:59: Sie fragen, warum bin ich so?
00:07:02: Warum mache ich das immer wieder?
00:07:04: Warum kann ich nicht einfach anders
00:07:05: sein?!
00:07:06: Doch selbst Kritik führt selten zu nachhaltigen Veränderungen.
00:07:12: Verständnis hingegen schon!
00:07:15: Die Frage was hat mich geprägt?
00:07:18: öffnet einen anderen Raum ein Raum für echtes Verständnes und echte Veränderung denn meistens versuchen unsere Muster nicht Uns zu schaden, sie versuchen uns auf eine alte Art zu schützen.
00:07:36: Eine kleine Reflektionsübung für dich zum Abschluss!
00:07:41: Ich möchte dir heute drei Fragen mitgeben.
00:07:43: Erstens Welche Situationen in Beziehungen wiederholen sich in deinem Leben immer wieder?
00:07:52: Zweitens Was können diese Muster über deine tiefen Bedürfnisse erzählen?
00:08:00: und drittens Wie würde ich mit mir umgehen, wenn ich mir selbst mit derselben Liebe begegnen würde, die ich anderen schenke?
00:08:13: Und vielleicht nimmst du dir ein paar Minuten Zeit und schreibst deine Antworten auf.
00:08:18: Nicht um dich zu bewerten sondern um dich besser kennenzulernen!
00:08:25: Wenn Du Dich in dieser Podcast-Folge wiedererkannt hast möchte Ich Dir sagen Deine Beziehungsmuster sind nicht Deine Persönlichkeit.
00:08:33: Sie sind Erfahrungen, die du gemacht hast.
00:08:36: Und was entstanden ist kann auch verändert werden!
00:08:40: Vielleicht merkst Du, dass Du immer wieder an ähnliche Punkte kommst?
00:08:45: Dass Du Dich in Beziehung verlierst?
00:08:47: Das Du Angst vor Nähe oder Verlust hast?
00:08:50: Dass Deine eigenen Bedürfnisse kaum wahrnimmst?
00:08:53: Oder das Du verstehen möchtest warum Du fühlst, denkst und handelst wie Du es
00:09:00: tust?!
00:09:02: Genau dabei kann meine Arbeit helfen und dich unterstützen.
00:09:07: In meiner Praxis in Hamburg, auch online begleite ich Menschen dabei ihre Beziehungsmuster zu verstehen alte Verletzungen zu bearbeiten und wieder mehr Sicherheit in sich selbst und in Beziehungen zu entwickeln.
00:09:20: Und wenn du noch ein bisschen skeptisch bist und erstmal herausfinden möchtest ob eine therapeutische Begleitung für dich passend ist mit mir Kannst du super gerne ein kostenloses Kennlerngespräch mit mir vereinbaren.
00:09:33: Mehr Infos dazu findest du auf meiner Website www.einzel-parttherapie.com und auch auf Instagram at pia unterstrich Mortimer.
00:09:45: Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, dass wir uns noch mehr anstrengen Herzen sondern damit das wir uns selbst besser verstehen.
00:09:54: Und ich freue mich darauf dich kennenzulernen.
00:09:57: Und für diese Podcastfolge sage ich jetzt tschüssi und bis zum nächsten Wild- und Freitag.
00:10:03: Bis dann, ciao!